Stadt des Lichts
Paris



18. 11. 2028 — 18. 3. 2029
Die Ausstellung Paris. Stadt des Lichts ist die erste groß angelegte Werkschau, die die französische Hauptstadt als zentrales Motiv der Malerei, Fotografie und Druckgrafik der Belle Époque (1871–1914) in den Blick nimmt.
Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Formen, in denen Künstlerinnen und Künstler auf die tiefgreifende Verwandlung der modernen Metropole und das damit einhergehende Entstehen einer neuen Unterhaltungs- und Konsumkultur reagierten. Ein reiches Panorama der Künste um 1900 bildet den Kern der Erzählung – ergänzt durch sorgfältig ausgewählte Werke moderner und zeitgenössischer Kunst, die das mythisch überhöhte Bild von Paris als »Stadt des Lichts« und »Stadt der Liebe« fortlaufend spiegeln.
Thematisch liegt der Fokus auf lichtdurchfluteten Ansichten der französischen Hauptstadt, Darstellungen des rauschenden Nachtlebens rund um das Vergnügungsviertel Montmartre, der Lebenswirklichkeit der Pariser Bohème, neuen Rollenbildern der Frau sowie der Blüte von Werbung und Plakatkunst, insbesondere im Umfeld von Henri de Toulouse-Lautrec und dem legendären »Moulin Rouge«. Gastkuratorin der Ausstellung ist die international renommierte Kunsthistorikerin und ehemalige Leiterin des Musée des impressionnismes Giverny, Marina Ferretti.
Eine Ausstellung des Museum Frieder Burda, Baden-Baden, und des Museum Barberini, Potsdam.