Party – Ein Dialog mit Frieder Burda

Gerhard Richter

27. 5. — 29. 10. 2028

Gerhard Richters ikonisches Gemälde Party (1963) steht sinnbildlich Pate für eine Ausstellung, die von künstlerischem und emotionalem Aufbruch erzählt und dabei auch die freundschaftliche Verbindung von Gerhard Richter und Frieder Burda in den Blick nimmt. Frieder Burdas Begeisterung für das Werk des großen Malers spielte in der Geschichte seiner Sammlung früh eine entscheidende Rolle. Sie mündete in über 30 Ankäufe, die die Entwicklung von Richters facettenreichem Gesamtwerk von Beginn der 1960er-Jahre bis ins 21. Jahrhundert nachvollziehbar machen. Die Ausstellung Gerhard Richter.

Party – Ein Dialog mit Frieder Burda setzt diesen hochkarätigen Bestand in einen spannungsreichen Bezug mit bedeutenden Leihgaben aus über 20 internationalen Museums- und Privatsammlungen. Dabei trägt sie auch dem Einfluss von Richters Künstlerfreundschaften mit Kollegen wie Günther Uecker, Blinky Palermo oder Sigmar Polke Rechnung, die die Entwicklung seines Frühwerks maßgeblich prägten. Die Ausstellung zeigt auf, mit welcher Konsequenz Richter seit seinem Umzug in die Bundesrepublik Deutschland 1961 ein unverwechselbar eigenständiges Œuvre schuf, das stets zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion changierte und dabei auch immer wieder die abbildende Funktion der Kunst selbst hinterfragte.

Kuratiert wird die Ausstellung von dem ausgewiesenen Gerhard-Richter-Experten Helmut Friedel.