Richard Meier

Richard Meier, geboren 1934 in Newark, New Jersey, studierte Architektur an der Cornell University in Ithaka, New York. 1963 machte er sich mit einem eigenen Büro in New York selbständig. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten realisierte er bedeutende öffentliche Bauprojekte wie Gerichtsgebäude und Stadthallen in den Vereinigten Staaten und Europa, sowie Museen, Firmensitze, Wohnungen und Privathäuser.

Zu seinen bekanntesten Projekten zählen das Getty Center in Los Angeles, das High Museum of Art in Atlanta, das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, die Zentrale von Canal Plus Télévision in Paris, das Museum für zeitgenössische Kunst in Barcelona und das Atheneum in New Harmony, Indiana. Weitere von Richard Meier & Partners Architects fertig gestellten Projekte sind die Stadthalle und Zentralbibliothek in Den Haag, das Museum für Radio und Fernsehen in Beverly Hills, Kalifornien, das Stadthaus Ulm und das SiemensForum in München.

Meier nahm Lehraufträge an den Universitäten Cooper Union, Princeton, Pratt Institute, Harvard, Yale, UCLA und an der Cornell University wahr.

1984 wurde Richard Meier mit dem Pritzker Preis für Architektur ausgezeichnet, der als höchste Ehrung auf diesem Gebiet gilt. 1989 erhielt Richard Meier die Goldmedaille des Königlichen Instituts Britischer Architekten. 1992 ehrte ihn der französische Staat mit dem Titel "Commandeur dans l'ordre des Arts et des Lettres", und 1995 wurde er zum Mitglied der Amerikanischen Akademie der Künste und Wissenschaften gewählt. 1997 erhielt Richard Meier die AIA (American Institute of Architects) Goldmedaille, die höchste Auszeichnung des Instituts Amerikanischer Architekten und im selben Jahr das Praemium Imperiale des japanischen Staates als Anerkennung für sein künstlerisches Lebenswerk. Zahlreiche weitere Ehrungen, Preise und akademische Ehrengrade wurden ihm zuteil.