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Joan Miró: Personnage

Joan Miró:
Personnage

1975, Ex. 3/4

Gießerei Susse, Arcueil, Paris

Bronze 

200 x 114 x 124 cm

Galerie Lelong, Paris

 

© Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Foto: Courtesy Galerie Lelong, Paris

Abdruck honorarfrei im Rahmen der Ausstellung im Museum Frieder Burda, Baden-Baden


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Joan Miró: Femmes et oiseau dans la nuit

Joan Miró:
Femmes et oiseau dans la nuit

1947

Öl auf Leinwand

63 x 92 cm

Calder Foundation New York

 

© Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Foto: Calder Foundation, New York / Art Resource, NY

Abdruck honorarfrei im Rahmen der Ausstellung im Museum Frieder Burda, Baden-Baden


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Joan Miró: La Bouteille de vin

Joan Miró: 

La Bouteille de vin

1924

Öl auf Leinwand

73,5 x 65,5 cm

Sammlung Lola Fernández

 

© Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Foto: Courtesy Fundació Joan Miró, Barcelona

Abdruck honorarfrei im Rahmen der Ausstellung im Museum Frieder Burda, Baden-Baden


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Joan Miró: Peinture (Boîte à surprise)

Joan Miró: 

Peinture (Boîte à surprise)

1953

Öl auf Leinwand

192,7 x 129,5 cm (195 x 130)

Sammlung Nahmad, Schweiz

 

© Successió Miró / VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Abdruck honorarfrei im Rahmen der Ausstellung im Museum Frieder Burda, Baden-Baden


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Zitate von Joan Miró über „Die Farben der Poesie“


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• Wenn ich zu malen beginne, fühle ich einen Schock, der mich die Wirklichkeit vergessen läßt ... In jedem Fall brauche ich am Anfang einen Impuls, und wären es nur ein Staubkorn oder ein Lichtstrahl.

 

• Für mich ist Form niemals etwas Abstraktes, es ist immer ein Zeichen von etwas. Es ist immer ein Mensch, ein Vogel oder sonst etwas. Für mich ist Form niemals Selbstzweck.

 

• Ich hatte großen Gefallen an den einfachen Dingen. Ich konnte etliche Stunden damit verbringen, Fliegen oder Libellen zuzusehen, oder den Flug von Schwalben zu betrachten. Es machte mir Spaß, den Spatzen beim Fressen zuzusehen. Ich hatte Freude daran, die Form von Steinen, von Kieseln zu ergründen. Was mich wirklich erfüllte, war, mir Dinge ohne eigentliche Bedeutung zu verinnerlichen.

 

• Ich möchte mit einem Minimum an Mitteln größtmögliche Intensität erreichen. Deswegen mache ich meine Bilder immer kahler, leerer.

 

• Ich habe keine Absicht, Porträts zu malen. [...] Nein, ein Porträt sagt mir absolut nichts.

 

• Ich arbeite oft mit den Fingern; ich habe das Bedürfnis, einzutauchen in die physische Realität der Tinte, der Farbe, ich muss an Kopf und Füßen schmutzig sein. Wenn ich Lithos oder Radierungen mache, lege ich Papierbögen neben die Platte und säubere meine Pinsel darüber. [...] Eine Farbe, eine Materie, ein Werkzeug: Es gibt immer die Möglichkeit, dass mich das irgendwo hinführt. Die Surrealisten haben, wie man weiß, den Tod der Malerei verordnet. Ich will den Mord.

 

• Nach mir bist du es, der neue Türen öffnet […]

– Pablo Picasso über Joan Miró

 

• Wie dachte ich mir all die Ideen für meine Bilder aus? Nun, ich kam spät nachts in mein Atelier in der rue Blomet zurück und ging zu Bett, manchmal ohne etwas zu Abend gegessen zu haben. Ich sah Dinge, ich hielt sie in meinem Notizbuch fest. Ich sah Erscheinungen an der Decke […]

 

• […] mein Traum, wenn ich mich einmal irgendwo wirklich niederlassen kann, ist, eine große Werkstatt zu haben, nicht so sehr wegen der Beleuchtung, […] sondern um Platz zu haben, für viele Leinwände, denn je mehr ich arbeite, desto mehr Lust habe ich zu arbeiten.

 

Info: 

„Miró. Die Farben der Poesie“

2. Juli 2010 bis 14. November 2010