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Arnulf Rainer, Ohne Titel, 1988












Heinz Mack, Radiales Relief, 1968

ARNULF RAINER

28. Februar 2015 - 3. Mai 2015

 

Seine in den 1950er Jahren entwickelten Überarbeitungen machten den 1929 in Baden bei Wien geborenen Künstler Arnulf Rainer weltweit bekannt. In Kooperation mit der Albertina in Wien würdigt das Museum Frieder Burda den international renommierten Künstler anlässlich seines 85. Geburtstages mit einer umfassenden Retrospektive, in der wesentliche Stationen seines komplexen Schaffens mit Schlüsselwerken präsentiert werden. Rainers intensive Suche nach neuen künstlerischen Wegen wie auch seine faszinierenden Strategien und seine experimentelle Vorgehensweise machen ihn zu einem der einflussreichsten lebenden Künstler der Gegenwart.


Neben Werken aus dem umfangreichen Konvolut des Künstlers in der Sammlung Frieder Burda umfasst die Ausstellung Werke, die von internationalen Museen und privaten Leihgebern zur Verfügung
gestellt werden. Der Bogen spannt sich vom Frühwerk mit den Zentralgestaltungen, Übermalungen und Kruzifikationen über die Selbstdarstellungen der Face Farces und Body Poses und deren Überarbeitungen bis hin zu den Totenmasken und Schleierbildern. Zudem werden jüngst entstandene Werke präsentiert.

 

zeitgleich
Georg Baselitz. Werke aus der Sammlung Frieder Burda

 

Freundschaftlicher Respekt vor der malerischen Leistung verbindet Arnulf Rainer mit Georg Baselitz. Daher erscheint es sinnvoll, parallel zur großen Retrospektive von Arnulf Rainer Werke von Georg Baselitz aus der eigenen Sammlung zu präsentieren und die Arbeiten der beiden Künstler gegenüber zu stellen. Baselitz, einer der ganz großen Maler unserer Zeit, ist als ein Hauptkünstler in der Sammlung Frieder Burda mit dreizehn Gemälden und zwei Skulpturen vertreten, die die Werkentwicklung seit 1963 klar aufzeigen können. Das Beibehalten des Abbildes in der Malerei steigert Baselitz durch die Wendung des Bildes um 180 Grad. Die Wahrnehmung wird vom Abbild abgelenkt und verstärkt auf die Darstellungs- und Malweise gerichtet. Nicht so sehr was gezeigt wird, sondern vielmehr wie der Künstler sich im Medium der Malerei auszudrücken versteht, macht die Gemälde von Baselitz zu besonderen Seherfahrungen.

HEINZ MACK. LICHT SCHATTEN

16. Mai – 20. September 2015


Die große Sommerausstellung 2015 konzentriert sich auf die Werkgruppe der Reliefs im Oeuvre von Heinz Mack (*1931), Mitbegründer der Gruppe ZERO. Mack ist mehrfacher documenta-Teilnehmer und vertrat 1970 Deutschland auf der Biennale in Venedig. Das zentrale künstlerische Thema seines vielseitigen Werks ist das Licht. Seine gegenstandslosen Objekte und Bilder sind Medien hierzu. Insbesondere im Relief eröffnet Heinz Mack dem Licht ungeahnte Möglichkeiten.


In den späten 50er Jahren fertigt Mack erstmals Reliefarbeiten an, die er in den unterschiedlichsten Materialien und Techniken umsetzt und die vom kleinen, handlichen Format bis zur Land Art reichen. Durch die plastische Struktur seiner Oberflächen und die unterschiedliche „Lichthaftigkeit“ der gewählten Materialien wird das einfallende Licht reflektiert, absorbiert und gestreut. So entstehen Strukturen von überzeugender Klarheit und überraschender Fülle. Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler und wird von Helmut Friedel kuratiert.

ANDREAS GURSKY

3. Oktober 2015 – 24. Januar 2016

 

Andreas Gursky (*1955) ist einer der weltweit erfolgreichsten zeitgenössischen Fotografen. Die digitale Bildbearbeitung und das extreme Großformat sind neben der dezidierten Farbfotografie seine charakteristischen Ausdrucksmittel. Die Ausstellung im Museum Frieder Burda entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler.