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Andreas Gursky, Pyongyang I, 2007. C-Print, 307 x 215,5 x 6,2 cm. © Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Courtesy Sprüth Magers Berlin London

ANDREAS GURSKY

3. Oktober 2015 – 24. Januar 2016

 

Andreas Gursky (*1955) ist einer der weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen. Mittels Farbfotografie eröffnet er intensive Bildwelten, die häufig durch digitale Bearbeitung weiter präzisiert und arrangiert werden.

Gurskys Werke sind dabei auch immer bildhaft gewordene Zeugen seiner über Jahrzehnte fortgesetzten Reisen um die Welt. Von antiken Stätten über aktuelle Schauplätze gesellschaftlicher und politischer Brennpunkte bis hin zu fiktiv arrangierten Phantasiewelten, stets erweisen sich seine Bilder als gefühlvolle und nachdenkliche Reflexionen über unseren Zeitgeist und über den Status unserer Welt: Kairo und die Cheops-Pyramide, untergehende Inselwelten vor Dubai, Prada-Shops und Rennstrecken, Produktionsbetriebe und Müllhalden, Massenspektakel in Berlin und im nordkoreanischen Pjöngjang, die Börsen in Chicago und Kuwait, Museen als Orte der Besinnung und Comic-Superhelden zur Vorstellung zukünftiger Welten.
 
Die Ausstellung im Museum Frieder Burda versammelt ältere ikonische Werke von Andreas Gursky bis hin zu seinen jüngsten Bilderfindungen. Dem Besucher eröffnet sich mit dieser Präsentation ein bilderreiches Panorama, das einerseits unsere komplexe Wirklichkeit präzise analysiert und das anderseits eine große Lust am Betrachten und Entdecken von Bildern formuliert. Die Ausstellung, kuratiert von Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie Berlin, entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler.