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Audioführung von Antenna Audio

Die circa 60-minütige Führung wird auf Deutsch und Französisch angeboten und bietet Ihnen Kommentare zu ausgewählten Highlights der Ausstellung. 

 

Hörbeispiel "Kreuzherz"

Hörbeispiel "Bibelübermalungen"




ARNULF RAINER

RETROSPEKTIVE

28. Februar - 3. Mai 2015

 

Seine in den 1950er Jahren entwickelten expressiven Übermalungen haben den 1929 in Baden bei Wien geborenen Künstler Arnulf Rainer weltweit bekannt gemacht. In Kooperation mit der Albertina in Wien würdigt das Museum Frieder Burda den international renommierten Künstler anlässlich seines 85. Geburtstages mit einer umfassenden Retrospektive, in der wesentliche Stationen seines komplexen Schaffens mit Schlüsselwerken präsentiert werden. Rainers intensive Suche nach neuen künstlerischen Wegen wie auch seine faszinierenden Strategien und seine experimentelle Vorgehensweise machen ihn zu einem der einflussreichsten Künstler der Gegenwart.


Neben Arbeiten aus dem umfangreichen Konvolut des Künstlers in der Sammlung Frieder Burda umfasst die Ausstellung Werke, die von internationalen Museen und privaten Leihgebern zur Verfügung gestellt werden. Der Bogen spannt sich vom Frühwerk mit den Zentralgestaltungen, Übermalungen und Kruzifikationen über die Selbstdarstellungen der Face Farces und Body Poses und deren Überarbeitungen bis hin zu den Totenmasken und Schleierbildern. Zudem werden jüngst entstandene Werke präsentiert.


Der Katalog zur Ausstellung ist im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln erschienen.

 

GEORG BASELITZ

WERKE AUS DER SAMMLUNG FRIEDER BURDA
28. Februar 2015 - 3. Mai 2015

 

Parallel zur großen Arnulf Rainer-Retrospektive werden die Arbeiten von Georg Baselitz aus der Sammlung Frieder Burda präsentiert. Dies ermöglicht dem Besucher, thematische und methodische Gemeinsamkeiten im Werk der beiden Künstler zu entdecken. Baselitz, einer der einflussreichsten Künstler unserer Zeit, dessen Virtuosität und Produktivität immer wieder aufs Neue begeistern, ist in der Sammlung mit vierzehn Gemälden und zwei Skulpturen vertreten, anhand derer sich seine Entwicklung seit 1963 gut aufzeigen lässt.

Baselitz wehrte sich bereits in den 1960er Jahren gegen das herrschende akademische Dogma einer gegenstandslosen Kunst. In seinen wuchtigen, expressiven Heldenbildern reflektierte der Künstler Mitte der 1960er Jahre sowohl über seinen inneren Gefühlszustand wie auch über die allgemeinere Verortung der Nachkriegsgeneration. Ende der 1960er Jahre rückten zunehmend formale Aspekte in den Vordergrund seiner Malerei und das künstlerische Ausloten von Farb- und Formgebung führten zu den Frakturbildern, in denen die Motive zerschnitten, zerteilt und neu komponiert wurden. Ab 1969 stellte Baselitz den Bildinhalt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf. Die Wahrnehmung wird dadurch vom Abbild abgelenkt und verstärkt auf die formale und farbliche Gestaltung der Bildfläche gerichtet. Nicht so sehr was gezeigt wird, sondern vielmehr wie der Künstler sich im Medium der Malerei auszudrücken versteht, macht die Gemälde von Baselitz zu besonderen Seherfahrungen. Diesen kraftvollen Arbeiten folgte in den 1990er Jahren eine neue Ausdrucksweise, es entstanden Werke von lichter Farbigkeit und ungewohnter Leichtigkeit. Ab 2005 griff der Künstler in der Serie der Remix-Bilder, die von einer neuen Leuchtkraft der Farben geprägt ist, auf wichtige Motive seiner künstlerischen Entwicklung zurück und unterzog sie einer virtuosen Neuinterpretation.

Blick in die Ausstellung


Planen Sie Ihre Anreise per Bahn zu den Ausstellungen "Arnulf Rainer. Retrospektive" und "Georg Baselitz. Werke aus der Sammlung Frieder Burda":

Gegen Vorlage des Baden-Württemberg-Tickets der Deutschen Bahn erhalten Sie den ermäßigten Eintritt. Das Ticket kostet für eine Person 23 Euro und 5 Euro je Mitfahrer (max. 4). Eigene Kinder/Enkel unter 15 Jahren fahren bei Eltern/Großeltern (max. 2 Erwachsene) kostenlos mit. Das Ticket gilt einen Tag lang für beliebig viele Fahrten in allen Nahverkehrszügen, Verkehrsverbünden sowie fast allen Linienbussen in Baden-Württemberg. 1. Klasse 8 Euro zusätzlich pro Person. Sie erhalten das Ticket an DB Automaten, unter www.bahn.de/regional oder für 2 Euro mehr mit persönlicher Beratung in den DB Verkaufsstellen.