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Audioführung von Antenna Audio

Die circa 60-minütige Führung wird auf Deutsch und Französisch angeboten und bietet Ihnen Kommentare zu ausgewählten Highlights der Ausstellung.

Weißes Relief, 1954

Schwarzes Licht-Relief, 1959

Weißer Drahtkasten, 1959



 

Ausstellungskatalog

 

mit Texten von Heinz Mack, Helmut Friedel und Sophia Sotke
156 Seiten, ca. 85 Abbildungen in Duplex u. Farbe
28 x 24 cm, Hardcover, gebunden


Im Museum erhältlich für

29,80 €.

HEINZ MACK. LICHT SCHATTEN

16. Mai – 20. September 2015

 

Die große Sommerausstellung 2015 zeigt die Reliefs von Heinz Mack (*1931), die beispielhaft für sein plastisch-bildnerisches Werk stehen. Mack gründete 1957/58 mit Otto Piene die Gruppe ZERO, der sich wenig später Günther Uecker anschloss. Er nahm mehrfach an der documenta teil und vertrat 1970 Deutschland auf der Biennale in Venedig. Zentrales künstlerisches Motiv seines vielschichtigen Werks ist die Darstellung von Licht in seinen unterschiedlichen Ausprägungen.

In ungegenständlichen Skulpturen und ganz besonders in den Reliefs findet Heinz Mack zu seiner spezifischen Gestaltung von Licht. Dabei arbeitet er nicht nur mit dem lebendigen Wechselspiel von Beleuchtung und Schatten, sondern auch mithilfe unterschiedlicher, vor allem glänzender Materialien an der Erscheinung von Licht.

Mitte der 1950er Jahre beginnt Mack seine Arbeit an den Reliefs, die er seitdem in verschiedenen Materialien und Techniken ausführt. Dabei reichen die Werke vom kleinen, handlichen Format bis zu ausgedehnten Feldern, die er in den Sand der Wüste zeichnet. Heinz Mack ist damit einer der Protagonisten der „Land Art“, die sich seit Ende der 1960er Jahre als Reaktion auf die Ausweitung unseres Horizontes durch die Raumfahrt etabliert hat.

Durch die plastische Struktur der Oberflächen und die unterschiedliche „Lichthaftigkeit“ der gewählten Materialien wird das einfallende Licht reflektiert, absorbiert und gestreut. So entstehen Strukturen von überzeugender Klarheit und überraschender Lebendigkeit. Die Ausstellung zeigt Werke aller Schaffensphasen des Künstlers und wurde in enger Zusammenarbeit mit Heinz Mack entwickelt.


Parallel in der Museumsgalerie:

FONTANA, ZERO UND DIE FOLGEN

Das Museum Frieder Burda präsentiert zeitgleich eine Kabinettausstellung zur Künstlergruppe ZERO. Die von Heinz Mack und Otto Piene 1957/58 gegründete Gruppierung, zu deren engstem Kreis ab 1961 Günther Uecker gehörte, entwickelte optimistische Visionen und neuartige Konzepte zur Überwindung traditioneller Gattungen und Techniken. Ungewöhnliche Materialien, wie Kunstharz, Aluminium, Glas und Nägel, wurden zu monochromen Objekten arrangiert, Feuer als bildnerisches Mittel für vibrierende Rauchbilder eingesetzt und reflektierende Spiegelobjekte zu visuellen Erlebnisräumen zusammengeführt. Neben dynamisierenden Bildprinzipien wie Raster, Struktur, Reihung und Rhythmus avancierten Licht und Bewegung zu wichtigen Gestaltungsmitteln. Auch Wegbegleiter und Teilnehmer internationaler ZERO-Ausstellungen wie Adolf Luther oder Christian Megert werden präsentiert.

Daneben zeigt die Ausstellung Werke von Lucio Fontana und Yves Klein, die nicht nur zentrale Impulsgeber für Künstler der ZERO-Gruppe sondern auch der nachfolgenden Künstlergeneration waren. Diese ist in der Ausstellung exemplarisch mit Arbeiten von Gerhard Richter, Imi Knoebel und Günther Förg aus der Sammlung Frieder Burda vertreten.

Planen Sie Ihre Anreise per Bahn zur Ausstellung "Heinz Mack. Licht Schatten":

Gegen Vorlage des Baden-Württemberg-Tickets der Deutschen Bahn erhalten Sie den ermäßigten Eintritt. Das Ticket kostet für eine Person 23 Euro und 5 Euro je Mitfahrer (max. 4). Eigene Kinder/Enkel unter 15 Jahren fahren bei Eltern/Großeltern (max. 2 Erwachsene) kostenlos mit. Das Ticket gilt einen Tag lang für beliebig viele Fahrten in allen Nahverkehrszügen, Verkehrsverbünden sowie fast allen Linienbussen in Baden-Württemberg. 1. Klasse 8 Euro zusätzlich pro Person. Sie erhalten das Ticket an DB Automaten, unter www.bahn.de/regional oder für 2 Euro mehr mit persönlicher Beratung in den DB Verkaufsstellen.